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Microsoft stellt den Verkauf von Windows XP ein

Good bye Windows XP...

Microsoft stellt mit dem heutigen Tage (22.10.2010) den Verkauf von Windows XP ein. Damit endet jetzt endgültig nach fast zehn Jahren eine Ära. Windows XP war nach anfänglichen Problemen zu einem absoluten Renner geworden. Selbst das 2007 von Microsoft auf den Markt gebrachte Windows Vista konnte daran nichts ändern. Weltweit sind noch immer gut 60 Prozent aller PCs mit Windows XP ausgestattet und Microsoft wird Windows XP auch noch bis 2014 mit Sicherheitsupdates unterstützen.

Windows XP zählt immer noch zu den ausgereiftesten und stabilsten Windows-Betriebssystemen. Der Umstieg auf einen Nachfolger wie Windows Vista oder Windows 7 wird sich wohl noch einige Zeit hinziehen. Gerade auf älteren PCs ist ein Umstieg auf die neuen Windows Versionen eher nicht zu empfehlen. Meist reichen die Resourcen (Speicher, Festplatte, Grafikkarte usw.) nicht aus und ein Aufrüsten ist viel zu teuer.

Alte Systeme, die einwandfrei laufen, sollten auch weiter mit Windows XP betrieben werden und erst bei einem Wechsel der Hardware kann dann auch gleichzeitig ein Betriebssystemwechsel mit durchgeführt werden.

Windows 7 tritt die Nachfolge von Windows XP an

Seit Oktober 2009 wird von Microsoft Windows 7 angeboten und hat derzeit einen Marktanteil von gut 17 Prozent. Nach dem Windows Vista ein absoluter Flopp für Mircosoft war, hat man mit Windows 7 ein wirklich gutes und durchdachtes Betriebssystem auf den Markt gebracht. Ob es so erfolgreich wie Windows XP werden wird, das wird die Zukunft zeigen. Die Alternativen sind zahlreicher geworden (Linux, Mac OS). Selbst Mircrosoft ist sich wohl selber nicht so ganz sicher. In Windows 7 ab der Version Professional kann ein komplettes Windows XP kostenlos als Virueller PC installiert werden. Darauf laufen alle alten Programme und Treiber. Microsoft versucht alles zu tun, um die Anwender zu einem Umstieg auf das neue Windows 7 zu bewegen.

Was etwas abschreckt, sind die kleinen Windows 7 Versionen. Im Gegensatz zu Windows XP, von dem es nur eine Home und eine Professional Version gab, existieren von Windows 7 fünf Versionen:

Windows 7 Starter
Windows 7 Basic
Windows 7 Home Premium
Windows 7 Professional
Windows 7 Ultimate

Bei den beiden ersten Versionen (Starter und Basic) gibt es so viele Einschränkungen, das diese Versionen wohl nicht als Vollwertiges Windows 7 betrachtet werden können. Vom Kauf dieser Versionen kann ich nur abraten. Ausnahmen sind die kleinen Netbooks, die magels entsprechender Leistung, mit den kleinen Windows Versionen ausgeliefert werden.

Für den Hausgebrauch ist eigentlich nur Windows 7 ab der Version Home Premium interessant. Wer in einer Firma ein Netzwerk betreitbt, für den kommen nur die beiden großen Versionen in Frage. Für Großkunden gibt es auch noch Windows 7 Enterprise, das nicht als Einzellizenz verkauft wird.

Wenn Sie mehrere PCs zu Hause im Einsatz haben, dann ist ein Umstieg auf Windows 7 mit dem Family Pack zu empfehlen. Näheres finden Sie hier.


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